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Eine deutsche Uhrenmarke und ihre Historie

Biel 1883

Der Schweizer Uhrmacher Gottlieb Hauser gründet die UNION HORLOGÉRE, einen Zusammenschluss Schweizer Fabrikanten und Schweizer Einzelhändler, die später den Zusatznamen „Alpina“ erhält, unter dem sie ebenfalls sehr erfolgreich auf dem deutschen Markt aktiv wird.

Da die starke Nachfrage nicht mehr von Biel aus zu steuern ist, werden drei Generalvertreter – Wilhelm Ulrich, sowie die Brüder Emil und Richard Rothmann – für den deutschen Markt bestellt.

Eisennach 1917

Im Februar 1917 schließen sich, hervorgehend aus der deutschen Generalvertretung der Schweizer Union Horlogère, erfahrene Uhrmacher und Uhrenhändler zur Deutschen Uhrmacher-Genossenschaft Alpina (später: DUGENA) zusammen.

Das gemeinsame Ziel: der Vertrieb qualitativ hochwertiger Uhren zu moderaten Preisen.

Berlin 1927

Die sprichwörtlich „goldenen 20er Jahre“ sind der Beginn einer außerordentlich erfolgreichen Entwicklung der deutsch-schweizerischen Genossenschaft. Mit den anfangs eigenen, genossenschaftlichen Handelsmarken wie „Tresor“ und „Festa“ werden die Weichen für eine florierende Entwicklung gestellt.

Die nach dem 2. Weltkrieg von den Alliierten verhängten Embargos beenden die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Schweizer Seite des Unternehmens. Um sich deutlich von den Original ALPINA Uhren zu unterscheiden, einigt man sich 1945 auf der Generalversammlung in Berlin darauf, aus dem alten Namen das Kunstwort Dugena zu bilden und die Genossenschaft fortan unter diesem Namen zu führen.

Darmstadt 1949

Nach dem Zweiten Weltkrieg führt das Unternehmen, als erste Marke der neuen Bundesrepublik Deutschland, eine einheitliche Werbung und Schaufenstergestaltung für seine Fachhändler ein. Dugena entwickelt sich zu einem Inbegriff zuverlässiger und moderner Qualitätsuhren mit einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einer klaren Philosophie und flächendeckender Präsenz in über 2.000 Uhrenfachgeschäften, avanciert Dugena in den 1960er Jahren zur erfolgreichsten deutschen Uhrenmarke. 1964 erweitert sich das Dugena Sortiment um den Bereich Schmuck.

Mit der Wirtschaftskrise der 70er Jahre wird Dugena – zunächst eine Tochter der Christ Uhren und Schmuck GmbH – später die Keimzelle der EGANA Deutschland GmbH bildet, die Dugena als eigenständige Marke weiterführt.

Der Neuanfang einer alten Marke

Im Juni 2009 erwerben drei Unternehmerfamilien die Markenrechte und den Geschäftsbetrieb der Dugena von der insolventen EGANA Deutschland GmbH und gründen die Nova Tempora Uhren und Schmuck GmbH. Es erfolgt der Umzug in das rheinland-pfälzische Meisenheim.

Als Uhrenmarke mit langer Tradition und Geschichte sehen wir uns auch heute den gleichen Werten, wie vor über 100 Jahren verpflichtet:

Qualität und überzeugendes Design zu einem guten Preis.